Lügt dein Avatar?

Digitale Identität

Blicken wir einige Jahre zurück, gab es mal eine Zeit, in der jeder eine Internetseite brauchte. Danach Accounts auf verschiedenen Plattformen. Es wurde getextet, Bilder gezeigt, gepostet. Menschen haben sich dargestellt, etwas gemeint oder etwas angeboten. Vielen Leuten wurde nicht wirklich kar, dass sie damit eine Digitale Identität erzeugen. Sie machten, was man halt so macht, wenn man im Netz ist, auch als Selbstständgiger.

Früher haben sich die Menschen gefragt: Wer bin ich? Jetzt fragen sie sich: Wer bin ich online und wer bin ich so, als Mensch? Schön, wenn die Digitale Identität ein Spiegelbild der analogen ist. Sehr oft ist aber genau das nicht der Fall. Irgendwie unterhalten sich Online-Geister untereinander.

In meinen Coachings höre ich diese Unzufriedenheit. Da fallen Sätze wie:

  • Die Leute haben ein völlig falsches Bild von mir.
  • Irgendwie denken die Menschen, dass ich etwas ganz anders anbiete.
  • Meine Seite hat eigentlich nichts mit mir zu tun.
  • Ich bin ganz dulle geworden von der digitalen Welt.

Statt zu versuchen, zuerst die eigene Identität zu klären und dann online zu spiegeln, wird an den digitalen Schrauben gedreht. Hilft nur nicht.

Foto: pixabay /  Sergey Gricanov

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