Ein Coach ist kein Guru

Mir nach

Charisma. Marketing. Psychospielchen. Der Markt ist voll von selbsternannten Gurus. Das kann man erst einmal finden, wie man will, denn der Markt ist ebenso voll mit Anhängern. Angebot und Nachfrage. Aber so einfach ist es dann doch nicht.
Was in der christlichen Szene manche Prediger, sind in der Coaching- und Trainerszene manche Speaker. Sie wissen die Ängste, Sehnsüchte und Bedürftigkeiten der Menschen auszunutzen, – wissen wie Massenhysterie und Gruppenzwang funktioniert. Sie täuschen vor, am Wohl des Menschen interessiert zu sein – vielleicht waren sie es einmal – aber, wer eine Masse bespaßt, einlullt und hypnotisiert, kann nicht mehr den einzelnen Menschen meinen. Wer Massen bewegen kann, ist in der Gefahr sich an seiner Macht zu berauschen. Und ein Rausch birgt Suchtgefahr. Wes Geistes Kind jene Speaker oder Prediger sind, erkennt Zuhörer an dessen Priorität: Content oder Profilierungssucht.

Aber auch im Kleinen darf genau hin geschaut werden. Was ist das Ziel des Helfers, Beraters: einen mündigen Menschen zu entlassen oder einen abhängigen?

Foto: pixaby /  joakant

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